Sauger Lambdawert:
-> Leerlauf: 1 perfekt
-> Volllast: 0,88 bis 0,92 (AFR: 12,94 bis 13,52)
Bosch LSU4.9: 0258017025, bei IBS-Gruppe: https://www.ibs-gruppe.de/shop/sensoren/lambda-sonden/15568/0-258-017-025
Steckersatz LSU4.9, bei IBS-Gruppe: https://www.ibs-gruppe.de/shop/steckverbinder/niederpolige-steckverbinder/15445/1-987-280-016
FETs für die Heizung:
besser:
https://www.mouser.de/ProductDetail/Nexperia/PMV37ENEAR?qs=T3oQrply3y%2Frl%252BtsBfD26A%3D%3D
https://www.mouser.de/ProductDetail/Nexperia/PMV60ENEAR?qs=T3oQrply3y8NXUEWyBPKAA%3D%3D
Übersicht:
LSU4.2:
Die „Mutter“ aller Bosch Breitband-Sonden. Hat ein relativ massives Sensorelement (-> längere Aufheizzeit) und wird soweit ich weiß nur noch in den USA (vielleicht China) gebaut. Die Sonde wird auch nicht mehr in Serie eingesetzt und wird langfristig aussterben.
Größter Nachteil der Sonde: Die Referenz (die alle Breitband-Sonden brauchen) ist hier die Umgebungsluft. Ist die Umgebung z.B. durch Abgase, Öl oder Sprit verunreinigt, so führt das auf kurz oder lang zur Verfälschung der Messwerte. Die Sonde ist dann schrott.
LSU4.9:
Ist der direkte Nachfolger der LSU4.2 welche die beiden Nachteile der 4.2 behebt. Dünneres Sensorelement, stärkerer Heizer und eine von der Umgebung unabhängige Referenz machen die Sonde ziemlich gut. Neuere Varianten gibt es auch mit einem sog. „TSP“ (Thermo Schock Protection) welche die Sonde vor Kondenswasser schützt.
Die Sonde wird, soweit ich weiß, auch noch in neuen Fahrzeugen verbaut. Daher wird uns dieser Typ noch längere Zeit begleiten.
Aus meiner Sicht eine super Sonde ohne große Nachteile für den „Hobby“ und Industrie Markt.
LSU ADV:
Ähnliche Technik wie die LSU4.9, hat jedoch keinen Abgleichwiderstand im Stecker. Hier wird das Sensorelement direkt abgeglichen –> kein aufwendiger Widerstand im Stecker –> Jeder Kunde kann seinen eigenen Stecker anflanschen. Außerdem braucht es nur 5 statt 6 Kabel zum Steuergerät.
Weiterer Vorteil: Es gibt eine „Pre-Turbo“ Variante welche höhere Temperaturen und Drücke aushalten kann.
Nachteil: Kosten! Sogar im Einkauf liegen diese Sonden teilweise bei 200€
– Prinzipiell mit dem Lambda-Messwandler kompatibel –
LSU 5.1:
Ganz andere Technologie, entwickelt speziell für Dieselanwendungen. Lambdawerte kleiner 1 (fett) sind bei dieser Technik nur schwierig messbar. Daher scheidet diese Sonde für normale Ottomotoren aus.
LSU5.2:
Neue Fertigungstechnologie, TSP (soweit ich weiß) serienmäßig, kleinere Abmessungen und noch schnelleres aufheizen.
Leider ist mir diese Sonde noch nicht zu vernünftigen Preisen untergekommen.
– Prinzipiell mit dem Lambda-Messwandler kompatibel –
Fazit:
Für so gut wie alle Anwendungen reicht die LSU4.9 aus. Die ist einfach zu beziehen, robust und günstig.