Das EWS 2-System besteht aus folgenden Komponenten:
Der Transponder ist ein spezieller Sendeempfänger im Schlüssel, der über die Sende-/Empfangs-Elektronik (S/E-Modul) mit dem EWS-Steuergerät kommunizieren kann. Der im Schlüssel integrierte Transponderchip besteht aus diesem Sendeempfänger, einer kleinen Antennenspule und einem schreib- und lesbaren Speicher.
Der Transponderchip wird vom Sende-/Empfangs-Modul über die Ringantenne am Lenkschloß mit Energie versorgt. Zur Spannungsversorgung ist also keine Batterie im Schlüssel notwendig. Die Energieversorgung und die Datenübertragung erfolgt wie bei einem Transformator zwischen der Ringantenne (Spule) am Zündschloß und der im Schlüssel integrierten Antennenspule. Die Reichweite für Schreiben und Lesen von Daten beträgt maximal 2 cm.
Der Speicher des Transponders enthält:
Wichtig!
Jeder einzelne Schlüssel (mit oder ohne Fernbedienung) enthält einen Transponderchip mit eigenen Schlüssel-Daten und ist somit ein Unikat!
Die Spule besteht aus 75 Windungen und ist auf dem Schließzylinder des Zündschlosses aufgesteckt.
Die Sende-/Empfangs-Elektronik (S/E-Modul) dient zur Aufbereitung und Steuerung der Datenübertragung zum Transponder und kommuniziert mit dem EWS-Steuergerät. Diese Kommunikation erfolgt über eine serielle bidirektionale Eindrahtleitung.
Das S/E-Modul ist in der Nähe der Lenksäule verbaut. Es wird ab Zündschloßstellung 1 mit Strom versorgt.
Das EWS-Steuergerät ist die Schnittstelle zu Sende-/Empfangs-Elektronik (S/E-Modul), Motorsteuergerät und Anlasser.
Die wesentliche Aufgaben des EWS-Steuergerätes sind:
Die Stromversorgung erfolgt über Klemme 30.
Das Motorsteuergerät (DME/DDE) wurde so konzipiert, daß nur dann die Zündung (Klemme 15) und die Kraftstoffversorgung freigegeben wird, wenn ein korrektes Freigabesignal vom EWS-Steuergerät erfolgt ist.
Die Basis dieses Freigabesignals ist die I ndividuelle S teuergeräten ummer (ISN) des Motorsteuergerätes.
Das Motorsteuergerät (DME/DDE) muß dieses Freigabesignal identifizieren und gibt erst dann das Zündsignal (Klemme 15) und die Kraftstoffversorgung frei.
Somit muß nach einem Tausch des Motorsteuergerätes (DME/DDE) die individuelle Seriennummer (ISN) des neuen Motorsteuergerätes mittels Codierung (DIS-Tester oder MoDiC) ins EWS-Steuergerät übertragen werden. Die individuelle Seriennummer ist von außen nicht veränderbar.