Die ABS-Sicherheitslampe und die ASC-Multifunktionslampe leuchten ab Zündschloßstellung 2 für ca. 2 Sekunden (Lampencheck) und erlöschen anschließend bei fehlerfreiem ABS/ASC-System.
Wird durch die ABS-Sicherheitsschaltung ein Fehler im ABS-Teilsystem erkannt, werden ABS- und ASC-System abgeschaltet und die ABS-Sicherheitslampe und die ASC-Multifunktionslampe angesteuert.
Liegt der Fehler beim nächsten Neustart nicht mehr aktuell an, erlöschen die Lampen nach dem Lampencheck.
Wird durch die ASC-Sicherheitsschaltung ein Fehler im Teilsystem ASC erkannt, werden abhängig vom Fehler entweder beide Teilsysteme oder nur das Teilsystem ASC abgeschalten und die entsprechenden Lampen angesteuert.
Wird das ASC-System von Hand passiv geschaltet, wird dies dem Fahrer durch dauerndes Leuchten der ASC-Multifunktionslampe angezeigt.
Durch Blinken der ASC-Multifunktionslampe (3 Hz) wird der Fahrer auf eine ASC-Regelung aufmerksam gemacht.
Hinweis
Während der Diagnose (Kommunikation mit dem Tester) werden permanent die ABS-Sicherheitslampe und die ASC-Multifunktionslampe angesteuert.
Die Plusversorgung des Steuergerätes erfolgt ab Zündschloßstellung 2 über das DME-Hauptrelais. Nach "Zündung aus" bleibt die Spannung noch ca. 5 Sekunden erhalten. (DME-Halteschaltung).
Der Masseanschluß ist über drei Masseleitungen realisiert.
Die Raddrehzahlsignale werden vom ABS/ASC-Steuergerät über die Drehzahlfühler erfaßt, aufbereitet und für weitere Teilnehmer wie z.B. EGS, IKE (Tachosignal) oder EDC zur Verfügung gestellt.
Die Drehzahlausgangssignale werden als Rechtecksignale mit konstanter Amplitude (Lowpegel <1 V / Highpegel > 11 V) vom ABS/ASC-Steuergerät ausgegeben. Die Frequenz des Rechtecksignals ist abhängig von der jeweiligen Raddrehzahl im Bereich von 0...1700 Hz (0...250 km/h).
Das Bremslichtschaltersignal dient als redundantes Signal zur Erkennung eines eingeleiteten Bremsvorganges. Dadurch wird eine Verbesserung des Regelkomforts erreicht.
Fehler im Bremslichtschalterkreis werden im Fehlerspeicher abgelegt, die ABS-Sicherheitslampe wird bei Auftreten des Fehlers aber nicht angesteuert.
Das Handbremsschaltersignal teilt dem ABS/ASC-Steuergerät mit, daß eventuell mit angezogener Handbremse gefahren wird.
Dadurch wird das Steuergerät veranlaßt, für die Motorschleppmomentregelung (Leerlaufdrehzahlanhebung) einen höheren Schwellenwert einzustellen.
Mit Hilfe des ASC-Tasters kann das ASC-System während der Fahrt aus- und eingeschaltet werden. Die ASC-Sicherheitsschaltung bleibt immer aktiv. Nach jedem Neustart (ab Zündschloßstellung 2) ist das ASC-System wieder aktiv.
Das Klemme 61-Signal dient als redundantes Signal zur Erkennung, ob der Motor läuft. Bei einer Generatorspannung unter 8 V schaltet das ASC-System ab und die ASC-Multifunktionlampe wird angesteuert. Es wird jedoch kein Fehler im Fehlerspeicher eingetragen.