Die Fond-Display-Ausstattung ermöglicht die Bedienung der Fond-Entertainment-Funktionalitäten:
Das Anzeige- und Bedienkonzept der Fond-Entertainment-Ausstattung entspricht in den Funktionen dem Anzeige- und Bedienkonzept Front. Die Bedienoberflächen sind gleich, die Komponenten unterscheiden sich voneinander. Die Bedienung der Fond-Display-Ausstattung wird mit dem Fond Controller (FCON) durchgeführt.
Für das Steuergerät Fond-Display wird am Tester angezeigt:
Für die Anzeigeeinheiten wird am Tester angezeigt:
Das Fond-Display (FD) ist in der Rückenlehne des Fahrersitzes verbaut. Das Fond-Display (FD) ist mit dem Steuergerät Fond-Display durch eine LVDS-Leitung (Low Voltage Differential Signalling: Übertragung von Digitalbildern, digitales RGB-Kabel) für grafische Darstellung verbunden.
Das Fond-Display 2 (FD 2) ist in der Rückenlehne des Beifahrersitzes verbaut. Das Fond-Display 2 (FD 2) ist mit dem Steuergerät Fond-Display durch eine LVDS-Leitung (Low Voltage Differential Signalling) verbunden.
Das Bedienzentrum Mittelarmlehne Fond hat prinzipiell die gleiche Funktion wie das Bedienzentrum Mittelkonsole vorn. Im BZMF sind die Tastenblöcke Mittelarmlehne Fond und das Kopfhörer-Anschlussmodul verbaut.
Der herausklappbare Fond Controller (FCON) ist bei gestecktem Kopfhörer das Bedienteil zum Steuern der Fond-Entertainment-Funktionen an Fond-Display (FD) und Fond-Display 2 (FD 2). Wenn kein Kopfhörer gesteckt ist, dann wird die Gesamtfunktion vorn und hinten bedient. Bedienung und Aufbau des Fond Controllers (FCON) sind identisch mit dem Controller (CON) vorn. Die Funktionen für Front und Fond sind jedoch unterschiedlich.
Der K-CAN SYSTEM-Datenbus ist die Datenverbindung zwischen der Instrumentenkombination und den Steuergeräten im Fahrwerks-, Antriebs- und Karosseriebereich. Der Informationsaustausch wird mit Daten-Telegrammen durchgeführt.
Über den MOST-Bus (Media Oriented System Transport) sind die Komponenten Audio, Video und Navigation vernetzt. Die Informationen über Anforderungen werden über MOST-Bus-Telegramme an alle Steuergeräte übertragen. Die Steuergeräte erkennen, wenn sie durch Anforderungen angesprochen werden und bestätigen den Empfang des Telegramms.
Inbetriebnahme: Die Fond-Displays (FD, FD 2) können in Betrieb genommen werden, wenn Klemme R aktiv ist.
Wenn die Fond-Displays (FD, FD 2) mit Spannung versorgt werden, dann erscheint die gleiche Anzeige wie vorn am Central Information Display (CID). Mit dem Fond Controller (FCON) kann anschließend eine Funktion ausgewählt werden.
HINWEIS: Der Betrieb der Fond-Displays (FD, FD 2) ist auch bei Klemme 30 möglich. Dazu muss das System durch Drücken des Volume-Druck-Drehknopfes am Audio Display Panel (ADP) aktiviert werden. Mit dem Volume-Druck-Drehknopf werden Audio Display Panel (ADP) und Audio System Kontroller (ASK) ein- und ausgeschaltet.
Helligkeitsanpassung:Im Gehäuse des LC-Displays ist eine Fotozelle zur Messung der Umgebungshelligkeit eingebaut. Der von der Fotozelle festgestellte Wert wird mit den eingestellten Helligkeitswerten verglichen. Bei einer Differenz der Werte wird das LC-Display durch Aufhellen oder Abdunkeln an die Umgebungshelligkeit angepasst. Durch dieses Verfahren (Dimmung) ist jederzeit eine gute Ablesbarkeit des LC-Displays sichergestellt.
Das Steuergerät Fond-Display wird mit mehreren Datenformaten versorgt. Über einen MOST-Anschluss werden digitale Datenpakete wie z.B. Reiseführer zugeführt. Über einen RGB-Eingang werden die analogen Video-Signale vom Videomodul 5 bzw. Videomodul 5 Drive eingespeist. Die Steuersignale kommen über den K-CAN SYSTEM-Datenbus. Die Versorgungsspannung wird über ein separates Kabel angelegt.
Vom Steuergerät Fond-Display werden digitale Bilddaten generiert. Die digitalen Bilddaten werden über eine LVDS-Leitung (Low Voltage Differential Signalling) für grafische Darstellungen an das Fond-Display (FD) und an das Fond-Display 2 (FD 2) übertragen.
Die Funktionen im Fahrzeug werden von verschiedenen Steuergeräten zur Verfügung gestellt. Die Fond-Nutzer greifen auf dieselben Steuergeräte zu wie die Front-Nutzer. Um Konflikte beim Zugriff auf eine Funktion zu vermeiden, wurden für bestimmte Funktionen Regeln festgelegt (siehe dazu FB: Kopfhörerinterface-Funktionen).
Bei Unterschreiten einer bestimmten Spannung an der Fahrzeugbatterie schaltet das Powermodul (PM) die Fond-Entertainment-Ausstattung ab.