Um den optimalen Wirkungsgrad der Katalysatoren aufrecht zu erhalten, wird für die Verbrennung das ideale Luft-Kraftstoff-Verhältnis (Lambda = 1) angestrebt. Als Sensor dienen 2 beheizte Lambdasonden (je 1 für jede Zylinderbank mit zugehörigem Abgasstrang = Stereo-Lambdaregelung), die den Restsauerstoff im Abgas messen und entsprechende Spannungswerte an das Steuergerät weiterleiten. Dort wird die Gemischzusammensetzung, falls notwendig, entsprechend korrigiert, indem die Einspritzzeiten verändert werden. Bei Ausfall der Lambdasonde erfolgt die Steuerung vom DME Steuergerät aus mit einem festprogrammierten Ersatzwert (0,45 V).
Da für die Betriebsbereitschaft der Lambdasonden eine Temperatur von ca. 300 Grad Celsius notwendig ist, werden über ein Relais die Heizwiderstände in den Lambdasonden mit Spannung versorgt. Die Relais Ansteuerung wird vom DME Steuergerät übernommen.