Durch die Zündkreisüberwachung werden Zündaussetzer zylinderselektiv erkannt (Eigendiagnose) und Katalysatorschäden verhindert. Die Abgasemissionen können sich nicht verschlechtern, weil die Einspritzung des betroffenen Zylinders abgeschaltet wird.
Die Sekundärkreisüberwachung arbeitet mit einem "shunt" (Widerstand in der gemeinsamen Sekundärmasseleitung der 8 Zündspulen). Bei jeder Zündung wird der Spannungsverlauf am shunt an das Steuergerät übermittelt.
Wird nach erfolgreicher Zündung (zylinderselektive Primärkreisüberwachung i.O.) die Schwellspannung für die Zündaussetzer-Erkennung (5V) nicht erreicht, so wird der Fehler gesetzt, die Fehlerlampe aktiviert (nur US-Modelle) und die zugehörige Einspritzendstufe abgeschaltet.