Zündanlage mit ruhender Hochspannungverteilung

 

Für jeden Zylinder ist eine eigene endstufengesteuerte Zündspule vorhanden, welche die Hochspannung (bis zu 32 kV) über den Zündkerzenstecker weiterleitet. Dadurch können Zündwinkeländerungen schnell und unabhängig gesteuert werden.

Durch den Entfall der rotierenden Teile erhöht sich der Nutzbereich für die Zündwinkelsteuerung. Zur Einhaltung der richtigen Zündfolge wird der Nockenwellensensor eingesetzt.

Aufgrund der Drehzahl- und Lastsignale wird vom DME Steuergerät der Zündwinkel (Zündzeitpunkt) ermittelt und über die Zündendstufen ausgegeben. Hierbei werden auch andere Eingangssignale, wie die Motortemperatur, die Temperatur der Ansaugluft, die Stellung der Drosselklappe, die Signale der Klopfregelung und Signale der Adaptiven Getriebe Steuerung berücksichtigt.

Bei Ausfall des Zylinder-Erkennungsgebers (Nockenwellengeber) wird auf Parallelzündung umgeschaltet, d.h. die Zündspulen der einzelnen Zylinder werden mit zugehörigen festen Zündzeitpunkten bei jeder Kurbelwellenumdrehung angesteuert.