Weitere Schnittstellen

Weitere Schnittstellen

Das DME-Steuergerät benötigt für die Motorsteuerung noch einige weitere Signale.

Bauteil-Kurzbeschreibung

Folgende Bauteile für die weiteren Schnittstellen werden beschrieben:

Fahrpedalmodul

Das Fahrpedalmodul erkennt die Stellung des Fahrpedals. Das DME-Steuergerät berechnet daraus unter Berücksichtigung anderer Faktoren die erforderliche Position der Drosselklappe.

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Index

Erklärung

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Erklärung

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6-polige Steckverbindung

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Fahrpedalmodul


Kupplungsmodul

Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe erfasst das Kupplungsmodul am Kupplungspedal die Kupplungsposition (Kupplung gedrückt: Kupplungsschalter offen; Kupplung nicht gedrückt Kupplungsschalter geschlossen). Das Kupplungsmodul besteht aus Kupplungsschalter und Auswerteelektronik.

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Index

Erklärung

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1

3-polige Steckverbindung

2

Kupplungsmodul


Bremslichtschalter

Im Bremslichtschalter sind 2 Schalter eingebaut: der Bremslichtschalter und der Bremslicht-Testschalter (Redundanz aus Sicherheitsgründen). Aus den Signalen erkennt das DME-Steuergerät, ob das Bremspedal gedrückt ist.

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Index

Erklärung

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1

Bremslichtschalter

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4-polige Steckverbindung


DME-Steuergerät

Auf der Platine im DME-Steuergerät befinden sich 3 weitere Sensoren: ein Temperatursensor, ein Umgebungsdrucksensor sowie ein Spannungssensor. Der Temperatursensor dient zur thermischen Überwachung der Bauteile im DME-Steuergerät. Der Umgebungsdruck wird für die Berechnung der Gemischzusammensetzung benötigt. Der Umgebungsdruck sinkt mit zunehmender Höhe über dem Meeresspiegel. Der Spannungssensor auf der Platine des DME-Steuergeräts überwacht die Spannungsversorgung über Klemme 87.

Das DME-Steuergerät ist über den Motorkabelbaum und den Fahrzeugkabelbaum mit dem Bordnetz verbunden (3 Steckerkammern).
Das DME-Steuergerät ist durch den PT-CAN (Powertrain-CAN) über ein Gateway mit dem übrigen Bus-System verbunden. Das Gateway ist die Junction-Box-Elektronik (JBE).

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Index

Erklärung

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Erklärung

1

53-polige Steckverbindung

2

53-polige Steckverbindung

3

32-polige Steckverbindung

4

DME-Steuergerät


Systemfunktionen

Folgende Systemfunktionen sind beschrieben:

Elektronische Wegfahrsperre

Die elektronische Wegfahrsperre dient der Diebstahlsicherung und Startfreigabe. Beim MINI setzt eine neu entwickelte elektronische Wegfahrsperre ein (4. Generation). Diese Neuentwicklung benutzt ein neues und modernes Verschlüsselungsverfahren.

Jedem Fahrzeug wird ein 128 Bit langer Geheimschlüssel zugeordnet. Dieser Geheimschlüssel wird in einer BMW Datenbank gespeichert. Damit ist der Geheimschlüssel nur BMW bekannt. Der Geheimschlüssel wird in das CAS-Steuergerät und das DME-Steuergerät programmiert und verriegelt. Wenn der Geheimschlüssel in den Steuergeräten ist, kann er nicht mehr gelöscht oder geändert werden. Somit ist jedes Steuergerät einem bestimmten Fahrzeug zugeordnet. Das CAS-Steuergerät und das EWS-Steuergerät identifizieren sich mit der Geheimzahl und dem gleichen Algorithmus gegenseitig.

Wenn die Identifikationsdaten korrekt sind, steuert das CAS-Steuergerät über ein im Steuergerät befindliches Relais den Starter an. Gleichzeitig sendet das CAS-Steuergerät dem DME-Steuergerät ein kodiertes Freigabesignal (Wechselkode) für den Motorstart. Das DME-Steuergerät gibt nur dann den Start frei, wenn ein korrektes Freigabesignal vom CAS-Steuergerät angekommen ist. Diese Vorgänge können zu einer geringfügigen Startverzögerung führen (bis zu einer halben Sekunde).

Hinweise für den Service

Allgemeine Hinweise

Hinweis! Vorgehensweise bei defektem Steuergerät!

Wenn das CAS oder die DME defekt ist, muss eine bestimmte Vorgehensweise eingehalten werden.
Das benötigte Steuergerät muss genau für das Fahrzeug bestellt werden. Dazu sind die Fahrzeugdaten (Fahrgestellnummer) erforderlich.
Ein EWS-Abgleich ist nach Steuergerätetausch nicht notwendig.

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