Das Powermanagement ist der wichtigste Bestandteil des
Energiemanagements. Das Powermanagement ist eine Software im Motorsteuergerät.
Das Powermanagement regelt bei laufendem Motor die Generatorspannung.
Mithilfe
des intelligenten Batteriesensors werden bei Bedarf Verbraucher
reduziert oder ganz abgeschaltet, auch während der Motor
läuft. Diese Verbraucherabschaltung senkt den Stromverbrauch
in kritischen Situationen. Somit wird die Batterie nicht entladen.
Folgende Bauteile für die Spannungsversorgung werden beschrieben:
Der intelligente Batteriesensor (IBS) bewertet die aktuelle Qualität der Batterie. Der IBS hat ein eigenes Steuergerät. Der IBS ist ein Teil der Batterieminusklemme. Der IBS misst regelmäßig (zyklisch) folgende Werte:

Index |
Erklärung |
Index |
Erklärung |
|---|---|---|---|
1 |
Intelligenter Batteriesensor |
2 |
Masseleitung |
3 |
Bitserielle Datenschnittstelle |
4 |
Anschluss Klemme 30 |
Der Generator ist über eine bitserielle Datenschnittstelle
am DME-Steuergerät angeschlossen.
Der
Generator tauscht über eine bitserielle Datenschnittstelle
mit dem DME-Steuergerät Daten aus. Der Generator übermittelt
dem DME-Steuergerät Informationen wie z. B. Typ
und Hersteller. Dadurch passt das DME-Steuergerät
die Regelung des Generators an den eingebauten Generatortyp an.

Index |
Erklärung |
Index |
Erklärung |
|---|---|---|---|
1 |
Steckverbindung mit bitserieller Datenschnittstelle |
2 |
Generator |
Folgende Systemfunktionen sind beschrieben:
Die Spannungsversorgung des DME-Steuergerätes
ist wie folgt:
Der Zündanlassschalter signalisiert über
Klemme 15 EIN dem DME-Steuergerät (separater Pin).
Daraufhin aktiviert das DME-Steuergerät das DME-Hauptrelais.
Das DME-Hauptrelais versorgt dadurch andere Eingänge
des DME-Steuergerätes mit Spannung. Ebenso stellt
das DME-Hauptrelais die Spannungsversorgung anderer Steuergeräte
und Bauteile sicher. Für Speicherfunktionen benötigt
das DME-Steuergerät noch eine dauerhafte Spannungsversorgung über
Klemme 30. Der Masseanschluss des DME-Steuergeräts
wird durch mehrere Pins sichergestellt, die im Steuergerät
miteinander verbunden sind. Die Batteriespannung wird vom DME-Steuergerät
laufend überwacht. Bei einer Batteriespannung kleiner 2,5 Volt
oder größer 24 Volt wird ein Fehler eingetragen.
Die Diagnose wird erst 3 Minuten nach dem Motorstart aktiv.
Damit werden Auswirkungen des Startvorgangs oder einer Starthilfe auf
die Batteriespannung nicht als Fehler erkannt.
Für den Generator mit bitserieller Datenschnittstelle sind im DME-Steuergerät folgende Funktionen realisiert:
Die Hauptfunktion des Generators ist auch bei Unterbrechung der Kommunikation zwischen Generator und DME-Steuergerät gewährleistet. Folgende Fehlerursachen sind durch Fehlerspeichereinträge unterscheidbar:
Nicht erkennbar ist eine Unterbrechung oder ein Kurzschluss in den Spulen des Generators.
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