Der Zylinderkopf ist mit einem konventionellen Ventiltrieb
mit 2 oben liegenden Nockenwellen ausgestattet. Zudem kommen reibungsoptimierende
Rollenschlepphebel und ein hydraulischer Ventilspielausgleich zum
Einsatz. Die Ventile haben einen Schaftdurchmesser von 5 mm,
wobei die Auslassventile mit Natrium gefüllt sind. Eine vollvariable
Spreizung der Einlassnockenwelle (VANOS) sorgt für optimale
Leistung und Drehmoment.
Folgende Bauteile für den Ventiltrieb werden beschrieben:
Der Ventiltrieb ist mit der variablen Nockenwellensteuerung
(VANOS) für die Einlassnockenwelle ausgestattet. Der Nockenwellensensoren
erfasst die Verstellung der Einlassnockenwelle. Dazu ist ein Nockenwellensensorrad
an der Nockenwelle befestigt. Der Nockenwellensensor arbeitet nach
dem Halleffekt. Das DME-Steuergerät versorgt den
Nockenwellensensor mit Spannung.

Index |
Erklärung |
Index |
Erklärung |
|---|---|---|---|
1 |
3-polige Steckverbindung |
2 |
Einlassnockenwellensensor |
Die variable Nockenwellensteuerung dient der Steigerung
des Drehmoments im unteren und mittleren Drehzahlbereich. Das VANOS-Magnetventil
steuert eine VANOS-Verstelleinheit auf der Einlassseite
an. Die VANOS-Magnetventile werden vom DME-Steuergerät
angesteuert.

Index |
Erklärung |
Index |
Erklärung |
|---|---|---|---|
1 |
4-polige Steckverbindung |
2 |
VANOS-Magnetventil Einlass |
Folgende Systemfunktionen sind für den Ventiltrieb beschrieben:
Die variable Nockenwellensteuerung verbessert das Drehmoment
im unteren und mittleren Drehzahlbereich. Durch eine kleinere Ventilüberschneidung
ergeben sich geringere Mengen an Restgas im Leerlauf. Durch die
interne Abgasrückführung im Teillastbereich werden
die Stickoxide reduziert.
Zudem wird Folgendes erreicht:
An der Einlassnockenwelle ist eine geregelte VANOS-Verstelleinheit angebaut.
Zur Ansteuerung der VANOS-Verstelleinheit dient ein VANOS-Magnetventil. Aus der Drehzahl und dem Lastsignal wird die erforderliche Position der Ein- und Auslassnockenwelle berechnet (abhängig von der Ansauglufttemperatur und der Motortemperatur). Das DME-Steuergerät steuert die VANOS-Verstelleinheit entsprechend an. Die Einlassnockenwelle ist innerhalb ihres maximalen Verstellbereiches variabel regelbar. Wenn die korrekte Nockenwellenposition erreicht ist, hält das VANOS-Magnetventil das Ölvolumen im Stellzylinder in beiden Kammern konstant. Dadurch wird die Einlassnockenwelle in dieser Position gehalten. Die variable Nockenwellensteuerung benötigt zur Verstellung eine Rückmeldung über die aktuelle Position der Nockenwellen. Ein Nockenwellensensor auf der Einlassseite erfasst die Position der Nockenwelle. Bei Motorstart ist die Einlassnockenwelle in Endposition (in Position ”spät”).
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