Von einer Laufunruhe wird dann gesprochen, wenn eine Dreh-Unförmigkeit beim Arbeitsprozess der Bewegung von Kurbeltrieb und Schwungmasse auftaucht. Eine schwankende Laufruhe von Dieselmotoren kann durch eine schwankende mittlere Drehzahl des Motors, durch betriebsartabhängige Toleranzen in der Einspritzung, als auch durch Fehler in der Adaptionen der Funktionssoftware auftreten. Ursächliche Gründe sind häufig Probleme im Glühsystem, Probleme in unzureichender Kompression, Toleranzen in den Einspritzmengen oder andere Ursachen, die zu Aussetzern in der Verbrennung führen können. Die Laufruheregelung ist eine reine Software Funktionalität, die in der Dieselmotorsteuerung abgebildet wird:
Das DDE-Steuergerät verfolgt durch
die Laufruheregelung die Aufgabe, Drehmomentunterschiede durch unterschiedliche
Zylinderverdichtung, Zylinderreibung, Toleranzen in den hydraulischen
Einspritzkomponenten sowie andere Ursachen, aufgrund der resultierenden
schwankenden mittleren Drehzahl zu erkennen und über gezielte
Anpassungen der Einspritzmenge des betroffenen Zylinders auszugleichen.
Dies
wird über komplexe Software interne Modelle der Regelungstechnik
realisiert.