Mini_DV6 Laufruheregelung

 

 

Laufruheregelung, allgemein.

 

Von einer Laufunruhe wird dann gesprochen, wenn eine Dreh-Unförmigkeit beim Arbeitsprozess der Bewegung von Kurbeltrieb und Schwungmasse auftaucht. Eine schwankende Laufruhe von Dieselmotoren kann durch eine schwankende mittlere Drehzahl des Motors, durch betriebsartabhängige Toleranzen in der Einspritzung, als auch durch Fehler in der Adaptionen der Funktionssoftware auftreten. Ursächliche Gründe sind häufig Probleme im Glühsystem, Probleme in unzureichender Kompression, Toleranzen in den Einspritzmengen oder andere Ursachen, die zu Aussetzern in der Verbrennung führen können. Die Laufruheregelung ist eine reine Software Funktionalität, die in der Dieselmotorsteuerung abgebildet wird:

Sollwertbildung und Regelung

Das DDE-Steuergerät verfolgt durch die Laufruheregelung die Aufgabe, Drehmomentunterschiede durch unterschiedliche Zylinderverdichtung, Zylinderreibung, Toleranzen in den hydraulischen Einspritzkomponenten sowie andere Ursachen, aufgrund der resultierenden schwankenden mittleren Drehzahl zu erkennen und über gezielte Anpassungen der Einspritzmenge des betroffenen Zylinders auszugleichen.

Dies wird über komplexe Software interne Modelle der Regelungstechnik realisiert.