Die Sitzbelegungserkennung besteht aus einer Matte, auf der drucksensitive Sensoren aufgebracht sind. Zusätzlich ist die Matte fest mit einer Auswerteelektronik verbunden. Die Gewichtsklassifizierung beruht auf der Auswertung des Abdrucks, den die Person beim Hinsetzen erzeugt. Die Sitzbelegungserkennung kann keine Gewichte messen. Aufgrund der Aktivierung einzelner Zellen der Sensormatte wird eine Gewichtsklasse mithilfe der Auswerteelektronik ermittelt. Folgende Gewichtsklassen sind definiert:
Die Auswerteelektronik sendet zyklisch die Information der Klassifizierung an das MRS-Steuergerät.
Die Sitzbelegungserkennung wird vom Klemme R mit Spannung versorgt. Der Datenaustausch zwischen der Sitzbelegungserkennung und dem MRS-Steuergerät erfolgt über den K-Bus. Die Sitzbelegungserkennung überwacht die Ein- und Ausgänge. Mögliche Fehlerzustände werden im Fehlerspeicher vom MRS-Steuergerät abgelegt.
Wenn ein Defekt an der Sitzbelegungserkennung vorliegt, dann muss die Sitzmatte inklusive Schaumteilgetauscht werden. Im Fehlerspeicher vom MRS-Steuergerät steht nach dem Tausch der Sitzmatte folgender Eintrag: ”Sitzbelegungsmatte Beifahrer: nicht freigegeben”. Nach dem Tausch der Sitzbelegungsmatte muss die Sitzmatte freigegeben werden. Das Testprogramm für die Freigabe befindet sich unter:
Alle Arbeiten an den Airbags dürfen nur bei abgeklemmter Batterie durchgeführt werden!