Airbag

 

Für die BAE und ZAE gibt es jeweils nur ein Steuergerät. Die fahrzeug-, ausstattungs- und länderspezifischen Varianten können codiert werden. Es ist darauf zu achten, daß nach Erneuern das Steuergerät fahrzeugspezifisch codiert werden muß.

Durch die integrierte Sensorik im Airbagsteuergerät, die der Fahrzeugverzögerung proportionale Signale erzeugt, entfallen die bisher bekannten Frontsensoren an den inneren Kotflügeln.

Generell sind im Airbagsteuergerät zwei Auslöseschwellen für zwei unterschiedlich hohe Fahrzeug-Verzögerungswerte abgelegt.

Das Steuergerät ist für maximal drei Fahrzeugkollisionen ausgelegt. Während dieser drei Auslösekriterien wird jeweils ein sogenanntes Crashtelegramm im Steuergerät eingetragen, welches alle crashrelevanten Informationen für eine eventuell spätere Auswertung nichtflüchtig speichert. Nach drei eingetragenen Crash wird ein Fehlercode gesetzt, der sich nicht mehr löschen läßt, d.h. die Ausfallwarnlampe leuchtet dauernd und das Steuergerät muß erneuert werden.

Das ZAE-Steuergerät ist durch Gurtschloßkontaktüberwachung in der Lage, einen angeschnallten Fahrer oder Beifahrer zu erkennen. Dadurch kann die Auslöseschwelle für die Airbags bei angegurteten Insassen auf einen höheren Fahrzeugverzögerungswert angehoben werden. Die Gurtschloßkontaktüberwachung erfolgt mittels Mikroschalter in den Gurtpeitschen.

Hinweis

Beim Abstecken des Steuergerätsteckers werden die einzelnen Zündkreise durch Brücken im Stecker kurzgeschlossen. Zusätzlich wird die Leitung für die Ausfallwarnleuchte überbrückt, das heißt bei abgesteckten Steuergerätstecker leuchtet die Ausfallwarnleuchte.